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Ausschnitt Stage-Gate-Innovationsprozess



Ausgangsprojekt SIN-NET: 

Das Projekt „SIN-NET“ (Steigerung der Innovationskraft von KMU durch professionellen Umgang mit gewerblichen Eigentumsrechten) wurde im November 2007 erfolgreich abgeschlossen. Der Mechatronik-Cluster und CATT initiierten dieses Projekt aufgrund der zunehmenden Relevanz von Schutzrechten im Hinblick auf die Innovationskraft von KMU.   

Projektinhalt SIN-NET:  

Fünf KMU aus Industrie, Forschung und Gewerbe arbeiteten gemeinsam daran, die Hürden im Umgang mit gewerblichen Schutzrechten abzubauen. In Form von Einzelprojekten wurden die Unternehmen hinsichtlich des wirtschaftlichen Potenzials beim effektiven und effizienten Einsatz von Schutzrechten sensibilisiert. Bereits während der Projektlaufzeit konnten die Projektpartner einige ihrer Ideen erfolgreich verwirklichen und schützen.      

Ausgehend von den Ergebnissen aus dem Projekt SIN-NET stellte sich im Nachfolgeprojekt SINNETpro. die Frage nach Nutzungsmöglichkeiten von Schutzrechten im gesamten Innovationsprozess (von der Ideengenerierung bis zur Produktverwertung) sowie nach Maßnahmen zum Know-how-Schutz, die keine Veröffentlichung des Wissens bedeuten.


Projekt SINNETpro. (Oktober 2008 - Juli 2010)


Ergebnisse

Im Projekt wurde ein Leitfaden für einen optimierten Innovationsprozess erarbeitet. Dieser unterstützt Firmen in gut strukturierten Schritten und mit Beschreibung der dabei sinnvoll zu verwendenden Methoden und Tools beim Innovationsprozess. Die Tools wurden von den Partnern erprobt und nach deren Feedback durch CATT optimiert.

Die detaillierte Ausarbeitung der Rolle von Schutzrechten im Innovationsprozess – die im Projekt erfolgte – erlaubt deren gezielte Anwendung zur Informationsgewinnung und zur Absicherung gegen Nachahmung. Zum Beispiel wurde eine Entscheidungshilfe dahingehend entwickelt, ob eine Patentanmeldung erfolgen soll oder besser Geheimhaltung angebracht ist.

Die vom Projektpartner FH OÖ – Campus Wels erstellte Homepage http://www.rapidprototyping-ooe.at/ bietet raschen Zugang zu Methoden, Möglichkeiten und Grenzen von Rapid Prototyping und deren verstärkte Anwendung. Der laut Erhebung bisher zu wenig bekannte und genutzte Aspekt „Usability“ wurde bewusst gemacht. Die wichtigen Synergien zwischen dem Testen der Benutzer-freundlichkeit, der raschen Umsetzung von Verbesserungen mittels Rapid Prototyping und der Anwendung des Schutzrechts „Geschmacksmuster“ zur Absicherung des Entwicklungsvorsprungs gegen Nachahmung wurden beschrieben.


Dissemination

Durch die theoretische Behandlung und die praktische Anwendung bei Innovationsschritten der KMU-Partnerunternehmen wurde das Projektziel - die Steigerung der Innovationskraft – erreicht. Alle Erkenntnisse des Projektes fließen in die Beratungstätigkeit von CATT ein, und werden so auch für andere oö. KMU umsetzbar. Die Verbreitung des Wissens wird weiters durch Dissemination-Veranstaltungen unterstützt. Diese Schulungen werden hauptsächlich von CATT in Kooperation mit den Projektpartnern abgehalten.

Ab Herbst 2010 werden die Tools zum Umgang mit Schutzrechten den oö. KMU erläutert und zur Verfügung gestellt. Im Rahmen einer „Intensivschulung Schutzrechte“ werden die Tools vorab durch die Projektteilnehmer Anfang April 2010 erprobt.

Die frei zugängliche Homepage http://www.rapidprototyping-ooe.at/ bleibt bestehen und soll noch um weitere Methoden und deren Anbieter erweitert sowie gegebenenfalls an die Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie in der Informationsbroschüre >>>